Artikel aus der Pforzheimer Zeitung vom 02.12.2010 - PZ Mitarbeiterin Waltraud Günther

Schwungvoll präsentiert: Gospelkonzert der Angel Company in Remchingen

Remchingen. Lebensfreude, Vertrauen und Hoffen auf Gottes schützende Hand, strahlte das adventliche Gospelkonzert mit der Angel Company in der Remchinger Kulturhalle aus. Unter der engagierten Leitung von Bertold Engel kam die Freude an der Musik auf beeindruckende Weise hinzu. „Wir kommen zu den Wurzeln zurück“ sagte Engel, dessen Gospelchor in Remchingen gegründet wurde. Acht Sänger und elf Sängerinnen aus dem Raum zwischen Mannheim, Heilbronn und Stuttgart, bildeten das sangesfreudige Ensemble. Ähnlich bunt setzt sich die Band zusammen, der man den Spaß am Musizieren anmerkte.

Das mitunter gewaltige Klangvolumen ergänzte harmonisch die ebenso voluminösen Stimmen. „Musik ist ein Medium, in dem man sich bewegen kann, wie Fische im Wasser“ sagte Engel. Viel Bewegung sahen die Gäste in der fast voll besetzten Kulturhalle auf der Bühne und viele bewegten sich zu den unter die Haut gehenden Liedern und klatschten mit. „Let’s have a good time“, diese Bluesmelodie wurde zum Motto des Abends. Das Publikum wurde zum riesigen Chor. „Amazing Grace“, wer kennt es nicht. Auch „Rock my soul” oder “Swing low” und “Oh happy Day” erklang aus hunderten Kehlen. “Make a joyful noise” – mach einen fröhlichen Lärm – Worte aus der Bibel, beeindruckend umgesetzt, rissen das Publikum mit. Eine ganze Reihe von Solisten mit hervorragenden Stimmen gaben dem Konzert den besonderen Glanz. Das Publikum bejubelte jeden Vortrag. „Das Konzert ist ein Traum“, schwärmt Edith Vedder aus Pforzheim. „Die Sänger bringen eine hervorragende Leistung. Sehr beeindruckend“, sagte die 84jährige. Der 11jährige Matthias Härdtner, Sohn des Pforzheimer Mallet-Virtuosen Roland Härdtner, fand die flotten Gospels toll, weil sie fast wie Rock klingen. „Die Freude kommt rüber, das ist es, was Gospel ausmacht“, sagte Thomas Kollmann aus Remchingen und lobte das musikalische Niveau. Aus dem verschneiten Schömberg kam David Möller. „Die Freude an der Musik ist ansteckend“, sagte er.

Nach fast drei Stunden Gospelkonzert vom Feinsten  verlangte das Publikum stürmisch Zugabe.

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